Bunt: Tübingen hat Vielfalt, Kultur und Ehrenamt!

Buntes Tübingen

Sportvereine, Tübinger Tafel, Schwimmen für alle, LeiTa, Motette, Hirsch, Integrationsgruppen, Ortsbeiräte etc.  – nur durch ein gut funktionierendes Ehrenamt ist das vielfältige soziale Miteinander in unserer Stadt möglich.

Immer mehr Biotech-, IT- und Medizingerätefirmen –  »saubere«, innovative Industrie – suchen die Nähe zu dem Wissen hier und zu dieser lebenswerten Stadt.

Die meisten Schulen und Kindergärten sind gut ausgestattet und leisten fantastische Arbeit – allen Bildungsexperimenten zum Trotz. Ein großer Dank an alle, die hier daran arbeiten, jedem Kind die bestmöglichen Chancen zu eröffnen.

Auch die soziale Mischung und das Miteinander der Generationen gelingen vergleichsweise gut in unserer Stadt, wobei die Betreuungsangebote für ältere Menschen dringend ausgebaut werden müssten.

Stinkende Dieselbusse kommen einer nach dem anderen aufs Abstellgleis. Dorthin gehört auch die Innenstadt-Bahn durch Tübingen! Elektromobilität und autonomes Fahren in kleinen Einheiten sind die Themen der Zukunft.

Universität und Stadt arbeiten neuerdings besser zusammen: Der Glanz der Weltkulturerbe-Steinzeitfiguren fällt auf Tübingen, Mieschers Labor ist ein Schmuckstück, Bohnenbergers Observatorium wird bald zugänglich, das Fass darf besichtigt werden. Insgesamt hat sich der Dialog Stadt-Uni enorm verbessert.

Wir haben ein großartiges Kulturangebot: über 30 Chöre, Musikschule, Kammerorchester, Künstlerbund, Kunsthalle, Zimmertheater und LTT, Jazz- und Klassik-Tage …

Doch trotz all dieser positiven Entwicklungen warten auch 2018 herausfordernde Aufgaben auf uns: Die Not an günstigen Wohnungen in Tübingen ist groß. Seit Jahren arbeiten alle Beteiligten systematisch und kreativ zusammen, doch jetzt werden  mit dem Programm „Fairer Wohnen“ die Anstrengungen nochmals verstärkt. Die Einigkeit des Tübinger Gemeinderats bei diesem Thema ist hier so erstaunlich wie ermutigend.

Eine Gartenschau für Tübingen war ein frühes Versprechen von Boris Palmer. Rottenburg hat uns den Rang abgelaufen. Auch eine konsistente Grün-Strategie fehlt noch immer.
Und für Träume wie den Konzertsaal – aber auch sonstige, ganz reale Aufgaben – müssen wir finanzielle Reserven bilden, statt weitere Schulden anzuhäufen.

Daran wollen wir von der Tübinger Liste auch 2018 kritisch und fantasievoll mitarbeiten. Wir freuen uns darauf. Und auf das Gespräch mit Ihnen.

Stadträtin Ute Mihr veröffentlichte diesen Kommentar am Mittwoch, 10. Januar 2018 im Schwäbischen Tagblatt

 

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