Ende Gelände: Ja, so um 2025!

 „Ende Gelände – kann Tübingen noch wachsen?“

Baubürgermeister Cord Soehlke war um eine Antwort auf die Frage der Tübinger Themen nicht verlegen: „Unsere Flächenreserven werden in maximal zehn bis 15 Jahren erschöpft sein.“ Eine Großstadt soll Tübingen nicht werden. Nicht einmal 100.000 Einwohner zog Soehlke in Betracht.

Reinhard von Brunn zitierte in seiner Begrüßung aus einer Mitteilung des BUND Baden-Württemberg vom Dezember 2015:

„Der tägliche Flächenverbrauch in Deutschland liegt mit leicht abnehmender Tendenz derzeit bei etwa 100 Hektar pro Tag (2010). Das heißt: Jede Sekunde zwölf Quadratmeter, jeden Tag 100 Fußballplätze, jedes Jahr ein Gebiet so groß wie zwei Drittel der Fläche des Bodensees: Das ist die Fläche, die in Deutschland zugebaut, betoniert oder geteert wird…“

Am 22. März voller Saal im Lamm: unter den 96 Teilnehmern Gemeinderäte fast aller Parteien und viele sachkundige Bürger. Eine gesalzene Kontroverse war zu erwarten, doch der Abend begann reichlich „kuschelig“. Denn der geladene Autor der Streitschrift „Verbietet das Bauen“, Daniel Fuhrhop, vergaß ganz das Bauen zu verbieten und lobte stattdessen die Tübinger Konversions-Stadtteilkonzepte über den grünen Klee, vor allem das Französische Viertel.

Die Gäste auf dem Podium:
Cord Soehlke, Baubürgermeister in Tübingen mit geballter Erfahrung aus 17 Jahren in vielen großen Projekten.

Daniel Fuhrhop lebte lange in Berlin, jetzt in Oldenburg. Er ist Betriebswirt mit starkem Hang zu Architektur und Stadtplanung, war Architektur-Verleger und ist Experte zu Fragen des Stadtwandels in Zeiten des Klimawandels.

Prof. Dr. Michael Bamberg, Chef des Universitätsklinikums. Auf dem Schnarrenberg pulsiert ein kompaktes Grossklinikum mit fast 10.000 Beschäftigten. Wie schwierig der Spagat zwischen notwendiger Erweiterung und Naturschutz ist, erlebten wir, als es um das neue Parkhaus für die Augenklinik ging. Aber die Kliniken werden und müssen weiter wachsen.

Angela Hauser ist Personalratsvorsitzende im UKT und kennt die Sorgen und Nöte ihrer Kolleginnen und Kollegen, die nachts um 4 Uhr in ihrem Dorf im Gäu oder auf der Schwäbischen Alb aufstehen müssen, um pünktlich um 6 Uhr ihre Schicht zu beginnen. Würden sie gerne nach Tübingen ziehen, wenn es denn bezahlbaren Wohnraum gäbe?

Martin Lack, Ortsvorsteher in Hagelloch, einem wunderschönen und beschaulichen Flecken am Schönbuchrand. In Steinwurf-Weite zur Tübinger Nordstadt. Ob er wohl diese Idylle und dieses Naherholungsgebiet erhalten oder lieber mit Tübingen zusammen wachsen möchte? Oh nein, er freut sich, wenn die Tübinger zu den Hagellochern aufschauen!

Er fordert ein Umdenken bei den Bewohnern seines Teilorts, wo auf reinem Wohnen bestanden wird: „Wer morgens ein frisches Brötchen haben will, muss die Bäckerei dulden“. Eine Anwohnerin habe einen jungen Metzger-Unternehmer mit Klage-Androhungen vergrault. Taktisch klug hat Lack gleich zwei Neubaugebiete ausgewiesen, um interne Konkurrenz unter den Eigentümern zu schaffen, die zunächst alle an die Stadt verkaufen müssen.

Barbara Lupp, Regionalgeschäftsführerin des BUND. Diese Umweltorganisation hat das grüne Gewissen der Republik mit geprägt. In Tübingen gerät Naturerhalt, Landschaftspflege und Artenvielfalt in der Wachstumseuphorie zuweilen unter die Räder.

Thorsten Flink, Tübinger Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Er ist mit dafür verantwortlich, dass auch in Zukunft die Gewerbesteuer-Einnahmen sprudeln, sich neue Firmen ansiedeln und vorhandene expandieren können. Echten Druck spürt Thorsten Flink, wenn ihn Gewerbe-Betriebe vor die Alternative stellen, auf Tübinger Grund zu erweitern oder aber nach Shanghai umzuziehen. Hier hilft nur kluges Entgegenkommen. Aufstocken ist eines davon, wie geschehen im Fall Erbe im Gebiet „Vor dem Holz“.

Aus der allgemeinen Diskussion kristallisierten sich diese Schwerpunkte heraus:

1. Bessere Nutzung von Gewerbeflächen

Dem sorglosen Umgang mit Gewerbeflächen, zu sehen im Gewerbegebiet Unterer Wert, könnte die gelenkte Zusammenlegung von gleichartigen Betrieben entgegenwirken. Es gibt Ärztehäuser, Handwerkerparks, Bürogemeinschaften und andere Modelle, bei denen Synergien entstehen und Platz gespart wird. Warum z. B. nicht bei Autos? Statt dass jedes Autohaus riesige Ausstellungsflächen und Parkplätze zu ebener Erde belege, könnten mehrere sich in einem mehrstöckigen Gebäude konzentrieren, ähnlich wie in den Parkhäusern der Autovermieter an den Flughäfen.

2. Wohnungsnot für Mittel- und Geringverdiener führt zu Personalmangel
Noch mehr Druck haben die Universitätskliniken, betonte Prof. Michael Bamberg, der einerseits Platzbedarf für technisch immer  anspruchsvolleren Service, andererseits Wohnbedarf für Personal anmeldete. Er nutzte die Plattform, um den zahlreichen Multiplikatoren im Publikum sein Anliegen deutlich vor Augen zu führen:
Immer mehr schwierige Fälle kommen aus der Region, kleinere Krankenhäuser dort schließen, und die Patienten fahren nach Tübingen. Dass die Basisversorgung auf dem Land abgebaut werde, schwächte Bamberg ab. Immerhin schicke das Uni-Klinikum auch Ärzte zur Aus- und Fortbildung in die Region.
Wer findet in Tübingen eine Behausung für die tarifliche Miete von 7.-€/ qm? Die schwierige Wohnungslage sei Ursache für den Pflegenotstand, aber auch der Mangel an Fachkräften. Wenn ein geldwerter Vorteil wie die Förderung des Job-Tickets, nächstes Jahr auslaufe, werde die Arbeit auf dem Schnarrenberg für viele Angestellte des UKT unattraktiver, fürchtete Hauser, Vorsitzende des Personalrats.

3. Nicht nur Häusle, nein: STADT bauen
Beim Bauen denken die meisten nur an Stein, Holz und Beton. Doch das Leben in einem Viertel prozessorientiert durch seine Architektur zu gestalten nannte Fuhrhop „Stadt bauen“. Verkehrsströme, Wegebeziehungen, Treffpunkte, Arbeitsplätze und Grünflächen, Vereine, Schulen, Kitas, Seniorenheime – dies alles gehört dazu und fördert den sozialen Zusammenhalt.

4. Grüne Stadtnatur
Barbara Lupp, BUND, warnte vor unsachgemäßer Sanierung, die die Biodiversität schädigen könne.
Kinder und Jugendliche müssten die Gelegenheit haben, mit Natur in Berührung zu kommen, eine Pflanze wachsen zu sehen, Kleintiere zu beobachten. Wo kommunale Wohnungsbau-Gesellschaften den Mietern explizit verbieten, sich in den gemeinschaftlichen Grünflächen zu betätigen, bleibe noch einiges zu verändern.

5. Ja, im Jahr 2025 ist Ende Gelände.  Cord Soehlke sieht noch Potenzial in der Weststadt (Kast&Schlecht, Zoo) und in der Gartenstraße (Queck), und im Derendinger Saiben. Aber dann ist Schluss. Um dieses Datum möglichst weit hinaus zu ziehen, empfiehlt Fuhrhop in seinem Buch „Mit 50 Werkzeugen Neubau überflüssig zu machen“.

Mehrere seiner Rezepte sind in Tübingen zwar schon verwirklicht, aber es gibt immer noch einiges umzusetzen und zu verbessern:

  • Jung kauft Alt, Förderkredite für Altbau-Erhalt
  • Wohnen für Hilfe, mietfreie Studenten helfen Senioren
  • Fördergelder für Raum-Aufteilung im gleichen Gebäude
  • Sanierung vor Abriss (nur 1% der Wohngebäude in Deutschland werden saniert)
  • Erbpacht, die spätere Umnutzung durch die Kommune begünstigt
  • Effizientere Nutzung von Gebäuden
  • Tausch-Börsen

Bei Wein und Brezeln diskutierten viele Gäste noch bis spät in die Nacht. Zwei Workshops wurden vorgeschlagen, um einige Themen zu vertiefen:

  1. Wie kann gemischte Nutzung aus Wohnen und Gewerbe gut funktionieren?
  2. Welches Wachstumsziel setzt sich Tübingen bis zum Jahr 2030?

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Wie immer bei den Tübinger Themen: Dokumentation muss sein!
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Daniel Fuhrhop entpuppte sich als Fan des Französischen Viertels und seines Spiritus rector Andreas FeldtkellerIMG_3970
Von links: Fuhrhop, Soehlke, Barbara Lupp vom BUND

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Prof. Bamberg kämpfte engagiert für sein Klinikum. Neben ihm Michael Lack, angela Hauser und Thorsten Flink
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Renate Hanagarth am BüchertischIMG_3966 IMG_3930Die Organisatoren Klaus Dieter Hanagarth, Paul-Janosch Ersing und Reinhard von Brunn
Und so sah es Volker Rekittke: In Tübingen gehen Flächen für Wohnen und Gewerbe aus.

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4 Kommentare

  1. Barbara Herzog
    6. April 2016 zu 11:21 Antworten

    Wie Tübingen noch wachsen könnte, wurde in der Veranstaltung der Tübinger Themen hinlänglich diskutiert. Ob Tübingen noch wachsen sollte, kam leider fast nicht zur Sprache. Schade!

    Was wäre, wenn Tübingen nicht mehr wachsen würde? Wenn gesundheitliche, soziale und kulturelle Angebote wieder weniger zentralisiert, statt dessen mehr in der Fläche – auf der schwäbischen Alb, in Sachsen-Anhalt oder in anderen weniger bekannten Gegenden – verankert würden? Dann wäre die medizinische Basisversorgung wieder eher in Hechingen geboten – ohne zusätzliche Verkehrsprobleme. Der Bürgermeister von Tröglitz in Sachsen-Anhalt hätte vielleicht doch in seiner Gemeinde bleiben können, wenn angemessen bezahlte Arbeit und ausreichende Angebote für das tägliche Leben vor Ort zu finden wären. Er gab seine engagierte Arbeit 2015 auf, nachdem er wegen seiner Hilfsbereitschaft bedroht worden war.

    Es geht um mehr als um unser kleines Tübingen. Es geht hier um die allgemeine Entwicklung mindestens in unserem Land. Zahlreiche kleine Gemeinden wären wieder attraktiver zum Leben, wenn medizinische Versorgung sowie soziale und kulturelle Infrastruktur dort mehr gefördert würden.

    Barbara Herzog, Tübingen

  2. Elisabeth Bark
    31. Oktober 2016 zu 10:57 Antworten

    Als gebürtige Tübingerin und langjährige UKT- Mitarbeiterin verfolge ich besonders die bauliche Entwicklung des UKT und auch die in ganz Tübingen seit Jahren.
    Ich bin ein großer Naturfreund und sehe die ungebremste Flächenversiegelung in Tübingen und Umgebung.
    Es löst regelrechte Trauer aus, zusehen zu müssen wie immer mehr Naturlandschaft dem Wachstum (ohne Grenzen…?) weichen muß.
    Tübingens Lebensqualität zeichnet sich „noch“ und insbesondere dadurch aus, daß Stadtwald und Wiesen zu Fuß erreicht werden können.
    Der Mensch benötigt in der verdichteten und digitalisierten Arbeitswelt, immer mehr und ganz besonders die Ruhe und Schönheit der Natur, um sich zu erholen.

    Versiegelte Naturfläche ist unwiederbringlich verloren.
    Das Käsenbachtal ist als Stadtwald ebenso wie der Steinenberg eine verwunschene stadtnahe, unersetzbare Naturoase.
    Die Sarchhalde bildet den nördlichen Hang des wunderschönen Tals „Elysium“ genannt…. in dem Kuckuck (Vogel des Jahres 2008) und Waldkauz (Vogel des Jahres 2017) neben vielen anderen Arten nistet und lebt.
    Warum gibt es hierzu keine Gutachten bezüglich des Landschaftsschutzgebietes , Artenlistung etc…?

    Bitte gehen Sie dort spazieren…abends, nach der Arbeit.
    In Zeiten des Klimawandels und der immer heißer werdenden Sommer ist es eine Sünde Stadtwälder abzuholzen und Täler die als Frischluftschneisen die Belüftung Tübingens gewährleisten, zu versiegeln.
    Wachstum darf nicht Ressourcen vernichten und Lebensqualität verringern.
    Versiegelte Flächen in Fluss und Bachtälern erhöhen die Überschwemmungsgefahr in Zeiten des Klimawandels.

    Der Steinberg hat eine Lobby (Steinenbergforum), das Käsenbachtal bisher nicht.
    So befürchte ich dass eine schützenswerte Landschaft gegen die andere ausgespielt wird.
    Seltsam und befremdlich wäre es, wenn ein altes Gutachten welches die Bebauung der Maderhalde und Sarchhalde bisher abgelehnt hat, heute wiederlegt wird…und eine Bebauung begünstigt.

    Vor ca. einem Jahr konnte man dieses Gutachten einsehen, welches die obere Sarchhalde als Baugrund ablehnt (wichtige Frischluftschneise für Tübingen, Steilhang etc… ), jetzt ist es im Internet nicht mehr aufzufinden…

    Ich hoffe von Herzen, dass die zunehmende Bebauung und Landschaftsversiegelung in Tübingen und Umgebung gebremst und achtsam mit der Natur umgegangen wird.
    Als Klinikumsmitarbeiterin sehe ich auch, dass insbesondere alte und kranke (demente) Menschen nicht besser sondern nur immer schneller und unter Zeitdruck versorgt werden müssen.
    Was nützt dann die ganze Demenzforschung, wenn alte Menschen in unserer Gesellschaft, nicht menschlich versorgt werden und nicht mehr in den Familien betreut werden können.

    Überhaupt ist die menschliche Versorgung von Patienten wegen Verdichtung und Zeitmangel nicht besser sondern schlechter geworden, dafür aber die Klinik- und Forschungs-Bauten immer ausufernder.

    Elisabeth Bark

  3. Marie-Luise Krauss
    22. Januar 2017 zu 12:26 Antworten

    Den Ausführungen von Frau Bark kann ich nur zustimmen. Muss eine Stadt wie Tübingen wirklich fast alle noch erhaltenen Grünflächen zubetonieren. Unsere Familie besizt seit Jahrzehnten in der Sarchhalde noch zwei naturbelassene Grundstücke, die von den Bebauungsplänen wohl betroffen wären.Meine bevorzugten Laufstrecken sind das Käsenbachtal und der Steinenberg rund um den steinenberger Turm beides absolut ruhige Naturoasen. Wollen wir Tübinger uns das alles zerstören lassen? es macht mich jedesmal traurig, wenn ich am Breiten Weg vorbei komme, wo statt der dort gefällten Bäume und Sträucher jezt viereckige Betonkästen in den Himmel ragen. Weiter gehts an der Waldhäuserstrasse, wo die dort ansässige Sternwarte, einst ein herausragendes Gebäude ringsrum von viereckigen Kästen zugebaut und in ihrer architektonischen Bauweise nicht mehr auffällt. Auch dort macht man im Zuge der Forschung immer weiter. Denkt man in dieser Stadt nur noch ans Geld verdienen?
    indem die Bedeutung und das Wachstum eines Uniklinikums soweit vorangetrieben werden muss, bis wir Amsel, Drossel, Fink und Star nur noch im Zoo anschauen können?

  4. Dr. Monika Doll
    5. April 2017 zu 10:43 Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    nachdem ich den Winter über leider gezwungernermaßen mit dem permanent überfüllten Stadtbus zur Arbeit fahre, habe ich an diesem Montag wieder die Fahrradsaison für mich eröffnet.
    Seit Jahren genieße ich es von April bis November, jeden Morgen von WHO durch das Käsenbachtal zur Arbeit hinunter in die Stadt zu fahren.
    Abends nach der Arbeit, oder auch manchmal nachts zu später Stunde geht es dann wieder bergauf und nach Hause.
    Frische Luft, kein Gedränge im Bus und abends der perfekte Workout auf dem nur durch Muskelkraft betriebenem Fahrrad.
    Der Weg durch das Käsenbachtal ist ein fester und sehr geliebter Bestandteil meines Arbeitsalltags.

    Diesen Montag, 03.04. habe ich morgens das Schild an dem Zaun der „Gütle“ und Gartenhäuser an der Sarchhalde / Ursrainer Weg gesehen.
    Ich habe ja schon seit Jahren insgeheim Angst um dieses letzte Stückchen Grün in Tübingen, aber dennoch hat es mich vor Entsetzen fast vom Rad gehauen.

    Das Grüngebiet Sarchhalde / Ursrainer Weg ist doch die allerletzte Rückzugsmöglichkeit im Grünen für Bürger und Bürgerinnen, die nicht dicht gepackt im alten Botanischen Garten auf der Wiese liegen wollen, oder als Alternative auf dem alten Friedhof spazieren gehen wollen oder sich erst mal ins Auto setzen wollen, um nach Bebenhausen raus zu fahren.

    Das Gebiet ist eine dringend notwendige Ruheoase für Mensch und Tier im Stadtgebiet von Tübingen.
    Das zeigen die vielen Radfahrer, Wanderer, Spaziergänge, Hundeausführer, Liebespäärchen etc. etc.

    Abgesehen davon, dass es für Radfahrer der einzige nicht den sofortigen Herztod hervorrufende Weg ist, um von der Stadt nach WHO zu kommen.
    (… oder auf dem Weg ins Tal hinunter wahlweise vom Stadtbus oder von eiligen Autofahrern einfach mal so über den Haufen gefahren zu werden).

    Und Tübingen hat einen „grünen“ Bürgermeister?

    Muss denn tatsächlich jeder einzelne noch freie Quadratmeter im gesamten Stadtgebiet mit den neuen, einheitlich abgrundhässlichen, grauen Betonschuhkartons in zunehmender Höhe zugepflastert werden?
    Reicht es eigentlich nicht, was gerade überall gebaut wird?
    Geht es denn nur noch um Bauaufträge und darum möglichst viele Leute auf den geringsten Raum zusammen zu quetschen?

    Ich glaube leider schon lange nicht mehr, dass der gesunde Menschenverstand oder Umweltschutz in unserer Zeit noch irgendeinen Wert hat.
    Aber wenn es noch irgendeine Möglichkeit gibt, diese Baupläne abzuwenden, dann sollte man wirklich alles tun, um diese erneute Bausünde und Zubetonierung zu verhindern.

    Völlig erbost und nicht wirklich hoffnungsvoll,
    Viele Grüße,
    Dr. Monika Doll
    Angestellte der Universität Tübingen

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