Gartenschau: dreimal raten, wer sich nicht bewirbt…

14 Städte bewerben sich um eine Gartenschau. Tübingen wieder nicht.

Hohe Fördergelder winken. Die Bürger können von Grünanlagen, Aussichtspunkten und Fußwegen profitieren.

Aufgepasst: 2019 beginnt die nächste Bewerbungsrunde für die (Landes-)Gartenschauen der Jahre 2031 bis 2035!

Außer  unserer Nachbarstadt Rottenburg haben sich Bad Mergentheim, Ellwangen, Ludwigsburg, Rottweil, Schramberg, Tuttlingen und Ulm um eine der drei Landesgartenschauen zwischen 2026 und 2030 beworben. Altensteig, Bad Urach, Engen, Gaildorf, Sulz am Neckar konkurrieren um eine Gartenschau und Vaihingen an der Enz will beides. Landesgartenschauen und Gartenschauen finden im Wechsel statt und sind bis 2025 vergeben. Für Landesgartenschauen gibt’s maximal 5 Millionen Euro Zuschuss, für Gartenschauen maximal 2 Millionen.

Derzeit werden die Bewerbungsunterlagen gesichtet, im Frühjahr besucht eine Fachkommission alle Bewerberstädte. Die Gesamtbewertung erfolge noch vor der Sommerpause 2018, verlautbarte gestern vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. „Die endgültige Entscheidung über den Zuschlag trifft der Ministerrat“, erklärte Minister Peter Hauk.

„Große“ Landesgartenschauen (LGS) und „kleine“ Gartenschauen (GS), die sich jährlich abwechseln, sind attraktiv für Kommunen was Fördergelder, Tourismus und Stadtentwicklung betrifft.
Die nördlichste Bewerbung ging aus Bad Mergentheim (LGS) ein. Ellwangen (LGS) und Gaildorf (GS) bewerben sich ebenso wie Ludwigsburg (LGS). Im Osten buhlt Ulm (LGS), im Westen Vaihingen an der Enz (LGS/GS) um die Ausrichtung. Auch Bad Urach (GS), Altensteig (GS) und Rottenburg (LGS) wollen zum Zug kommen. Im Süden haben gleich fünf Städte ihren Hut in den Ring geworfen: Rottweil (LGS), Schramberg (LGS), Sulz am Neckar (GS), Tuttlingen (LGS) und Engen (GS).

Diesen Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse ein Kommentar

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.