11. Dezember: Entwarnung! “Unvollständig recherchiert”, berichtete das Tagblatt am 1. Dezember.
Unser Ortsbeirat Armin Scharf hat nochmals nachgefasst und wir können jetzt sehr froh berichten, was wir damals schon für gesichert hielten: Die Altbewohner im Wennfelder Garten können bleiben!
Die Situation bei der Neubebauung des Wennfelder Gartens hat sich geklärt. Die GSW wird im zweiten Bauabschnitt kleine 2-Zimmer-Wohnungen erstellen, die auch alleinstehenden Mietern mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung stehen. Das teilte GSW-Geschäftsführer Lilienthal bei einer Infoveranstaltung am 9.12.15 den von der Neubebauung betroffenen Mietern mit. Damit kommt die GSW einer Grundforderung des Runden Tisches nach, allen Altbewohnern die Möglichkeit zum statusgleichen Umzug in neue Wohnungen innerhalb des Quartiers zu ermöglichen.
Dies war bis vor kurzem fraglich, wurde nun aber nach Intervention von Teilen des Runden Tisches (darunter Pfarrer Harry Waßmann und dem Ortsbeirat der Tübinger Liste Armin Scharf) und Baubürgermeister Soehlke klargestellt.
Die Arbeiten im Bauabschnitt 1 werden vermutlich im 2. Quartal 2016 beendet sein, der Baubeginn für Abschnitt 2 steht vermutlich im Oktober 2016 an. Bauabschnitt 3 soll mit Abschnitt 2 zusammengelegt werden, sofern den Bewohnern rechtzeitig neue Angebote gemacht werden können. „Die Bewohner sind die entscheidende Größe für den Baubeginn“, sagt Roy Lilienthal bei der Veranstaltung.

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1. Dezember 2015: Das Schwäbische Tagblatt stellt den Rück-Umzug der Bewohner in den mittlerweile sanierten Wennfelder Garten in Frage. Diese Befürchtung war im Runden Tisch mit der Stadtverwaltung eigentlich ausgeräumt worden.
Der zuständige Baubürgermeister Cord Soehlke will klären, was den Tagblatt-Redakteur motiviert hat, anders zu informieren. Niemand hatte im Baudezernat nachgefragt, und der Mitarbeiter der Gemeinnützigen Siedlungs-u. Wohnungsbau-Gesellschaft mbH (GSW) soll sehr selektiv und insgesamt unrichtig zitiert worden sein.

Vor Wochen wurden wir von ehemaligen Bewohnern angesprochen, denen die zugesagte Rückkehrmöglichkeit nach ihrem Eindruck nicht gegeben werden sollte. Wir kontaktierten sofort die Verwaltung, die Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen mbH (GWG) und die GSW. Allein bei der GSW war anfänglich fraglich, ob man sich an die Zusagen halten würde. Die GWG hatte sich sehr strikt an die Zusagen gehalten.
Herr Soehlke, die GSW und ein runder Tisch haben sich sofort zusammengesetzt und eine gute Lösung gefunden, die nächste Woche den Betroffenen und Anwohnern präsentiert werden soll. Unser Ortsbeirat Südstadt, Armin Scharf, hat das Schritt für Schritt mitverfolgt.
Noch am Frühstückstisch haben wir Herrn Soehlke heute morgen kontaktiert. Es bestätigte sich, dass unser Kenntnisstand (“das anfängliche Problem ist gelöst”) weiter richtig ist. Wir hoffen auf einen baldigen Nachbericht, der die Dinge richtig stellt.

WennfelderG
Und wir ergänzen noch gerne dies: Das sofortige Bemühen, da eine Lösung zu finden, ging nicht nur von unserer Fraktion aus. Eine Reihe anderer Fraktionen hatten sich seinerzeit sofort für die Betroffenen in Bewegung gesetzt, um Klärung zu erreichen. Sie wurde innerhalb weniger Tage erreicht.
Weshalb ruft das Tagblattt nicht bei uns oder Herrn Soehlke an, bevor es so einen Artikel schreibt?

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