Es lohnt sich, alte Wahlprogramme wie das von Boris Palmer für die Oberbürgermeister-Wahl von 2006 wieder auszugraben. Da ist noch einiges, was weiterhin zu erledigen wäre:

“Uns fehlt erschwinglicher Wohnraum” (Palmer am 11. 9. 2014: “Wohnraum in Tübingen bleibt teuer” Neues Versprechen von 2014: 100 Sozialwohnungen pro Jahr) “und Geld in der Stadtkasse” (Palmer am 11.9. 2014:”Lieber Kinderbetreuung als Grünpflege…, aber eine Gartenschau…”?!)“Schulen, Sportanlagen und Verwaltungsgebäude müssten dringend saniert werden” (2014: Was sagen die Lustnauer dazu?).

“Ökologisch ist Tübingen in vielen Disziplinen nur Kreisklasse, die Atemluft ist ungesund schmutzig” (2014: Ob das mit Tempo 40 besser wird?)“Die Ruine an der Blauen Brücke und die Asphaltwüste am Bahnhof verschandeln den Zugang zur Stadt” (2014: JA!)“Der Handel in der Altstadt kriselt” (2014: Viel Handys und Klamotten, Netto macht dicht zugunsten von Textil-Billig-Importen),“das Nachtleben verödet” (2014: Schwarzes Schaf und Strandbar machten dicht).

“Wer diese und viele weitere Aufgaben angehen will, braucht Mut, Ideen und die Fähigkeit, zu motivieren. In unserer kleinen Stadt gibt es unglaublich viele kreative und engagierte Menschen. Sie zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, ist der Schlüssel zum Erfolg”.(2014: Das ist immer noch wahr und richtig. Aber mit Polarisieren schafft man das nicht.)

 

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