Auf dem Dach ganz oben: Bundessiegerin Julia Peetz aus Tübingen

Was täten wir ohne unsere großartige Handwerkerschaft?

Das fragt unser Tübinger Liste Gemeinderatskollege Gebhart Höritzer immer wieder, wenn es um Schulen und das Ende der Realschule in Tübingen geht. Oder um Gewerbegebiete (Aischbach II und BFO-Immobilienobjekt) oder um die unsinnig eingeschränkte Einfahr-Berechtigung der Handwerker in die Altstadt, um nur drei aktuellere Beispiele zu nennen.

Und dann erfahren wir von der Bundessiegerin im Dachdecker-Handwerk Julia Peetz, Nichte unseres Fraktionskollegen Gebhart Höritzer!

Sie steht für so viele großartige Betriebe, die sich aber alle nur durch TOP-Leistung und große persönliche Anstrengung halten können. Vor den persönlichen Leistungen der Familien und der Mitarbeiter und vor der großen unternehmerischen Leistung dieser Traditionsunternehmen darf jeder den Hut ziehen.

Wichtiger als das ist aber fast noch das Zuhören. Wenn diese Betriebe sich beklagen, z.B. über das Wegbrechen des Nachwuchses, weil im Schulsystem nur noch das Abitur zählt. Wenn sie ihre Betriebe nicht erweitern können, Schwierigkeiten haben anzuliefern oder Kunden in der Stadt zu bedienen, dann sollte eine Stadt genau hinhören und nicht besserwisserisch mit den Schultern zucken: „Die schaffen das schon.“ Den goldenen Boden gibt es nicht umsonst!

Die schaffen viel, mehr als viele von uns, bei jedem Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit, für uns Tübinger. Respekt und Wertschätzung haben sie sich verdient. Wir sind froh, Gebhart Höritzer in unserer Fraktion, viele andere Handwerker in unserer Liste und damit Bodenhaftung zu haben.

Und wenn sich die Kommunalpolitik wieder einmal von dieser Realität entfernen sollte, wird die Tübinger Liste ihr aufs Dach steigen.

 

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