KilchbergColl

 

Schöner hätte die Frühlingssonne nicht vom Himmel lachen können, ein Auftakt nach Maß. Der erste Rundgang der TÜBINGER LISTE durch die acht Tübinger Teilorte führte am 31. März durch Kilchberg. Ortsvorsteherin Gundi Reichenmiller und Herr Jung vom Forum zeigten und erklärten, was unsere Kilchberger Mitbürgerinnen und Mitbürger umtreibt, aber auch stolz macht.
Auf “Empfang” eingestellt waren: Claudia Braun, Ute Mihr, Ernst Gumrich, Reinhard von Brunn und Klaus Dieter Hanagarth, die fünf Spitzenkandidaten der TÜBINGER LISTE. Verstärkt wurden sie durch Margot Hamm, Listenführerin der FWV für die Kreistagswahl und allseits bekannte Kommunalpolitikerin.

Auf der Wunschliste der Kilchberger stehen zum Beispiel ein barrierefreier Zugang zur Verwaltungsstelle im Rathaus, die Schaffung von Parkplätzen in Nähe der Ortsmitte, Mittel für den weiteren Ausbau des Sport- und Freizeitparks und die Ausweisung eines Schuppengebiets für die Streuobstwiesen- und Waldbesitzer.
Die demografischen Trends werden auch in Kilchberg bemerkbar: in der Grundschule werden nur noch 32 Schülerinnen und Schüler in zwei Klassen zu 16 Schülern unterrichtet. Und der örtliche Tennisclub hatte einen so radikalen Mitgliederschwund zu verzeichnen, dass er wohl bald seinen Spielbetrieb einstellen wird. Doch auch in Kilchberg sind bezahlbare Bauplätze inzwischen rar, ein nennenswerter Zuzug von Neubürgern ist nicht zu erwarten.

An Tübingen fühlt man sich gut angebunden. Nicht nur wegen des halbstündigen TÜBus-Takts und der Aufgeschlossenheit von Gemeinderat und Verwaltung für Kilchberger Belange. Man kann vor der vorbildlich renovierten Dorfscheune sogar auf Tübinger Pflaster flanieren. Wie das? Ganz einfach: hier wurde ein Teil des alten Mühlstrassenbelags recycelt.

Zwei hoch interessante Stunden Heimatkunde für unsere künftigen Gemeinderäte. Danke, Frau Reichenmiller und Herr Jung.

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