Claudia Braun von der Tübinger Liste machte sich zum Anwalt der nicht ganz so Schnellen: Kinder und ältere Bürger schafften den Übergang zur anderen Straßenseite kaum, weil die Ampeln zu schnell auf Rot umschalteten.

Das Schwäbische Tagblatt berichtete am 26. November über die Diskussion im Gemeinderat:
“Sieben Sekunden genügen für das Überqueren einer Straße. Das erklärte Baubürgermeister Cord Soehlke am Montagabend auf eine Anfrage der Tübinger Liste (TL) zu den Ampelphasen. Anlass war der TAGBLATT-Bericht vom 19.November über kurze Grünphasen. Diese seien “ein kompliziertes Thema, mit dem wir uns permanent beschäftigen”, sagte Soehlke. Verschiedene Ziele wie möglichst wenige Staus und Vorfahrt für Busse müssten unter einen Hut gebracht werden. Die Tübinger Linie sei, eher häufige als lange Grünphasen einzurichten. Von etwa 200 Ampeln im Stadtgebiet hätten schätzungsweise 40 bis 50 kurze Zeiten, also die Mindestgrünzeit von sieben Sekunden, berichtete Soehlke weiter. Gerechnet würden 1,2 Meter je Sekunde. Claudia Braun (TL) wies auf Gefahren für Schüler und ältere Bürger hin. Der Baubürgermeister aber war sich sicher: “Wir sehen keine Gefahrenstellen.”” sg

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