Bürger-App: Extrem unglücklich

Die Vorstellung der neuen BürgerApp mit den Informationen zu den beiden komplexen Themen Konzertsaal und Hallenbäder hat mir klar gestern Abend gezeigt: Von Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft gleichermaßen gewünscht und nötig sind die Vergrößerung der Wasserflächen in unseren Hallenbädern sowie der Bau eines Konzertsaals. 

Extrem unglücklich ist aber die Verkupplung der beiden Themen. Die unterschiedlichen Interessen der Schwimmer und Konzertsaal-Freunde prallen aufeinander. Beide glauben jetzt, für die jeweils andere Gruppe geopfert zu werden, was aber nicht wahr ist. 

Nicht finanzierbare sind drei Hallenbäder. Höchst fraglich ist, ob wir ein Südbad mit 50 Metern auf Dauer stemmen können. In beiden Fällen sind die jährlichen Kosten nicht zu finanzieren. Für mich kann mein Votum nur lauten: 

Zu 1. Das ist mir sehr wichtig  Zu 2. Das ist mir sehr wichtig  Zu 3. Ich akzeptiere die Schließung Zu 4. Das ist eine schlechte Idee. Zu 5. Ich bin für ein 25 m Becken

Für das Uhlandbad sollten wir in Ruhe ein Konzept für eine würdige Nachnutzung entwickeln. Wir haben bis zur Schließung mindestens 5 Jahre Zeit. Ich könnte mir z.B. eine Markt- bzw. Eventhalle, gerne mit dem Verkehrsbüros vorstellen.

Für den Konzertsaal sollten wir uns schnell auf zwei gut realisierbare Standort-Varianten festlegen (Europaplatz oder Brunnenstraße). Keine falschen Kompromisse am Standort Uhlandbad! „Ein Saal für Tübingen“ darf erwarten, dass es endlich Perspektiven für den Start des Crowdfunding gibt. 

28.02.2019 , Gottfried Esslinger, Tübingen 


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