16. Januar 2016: Danke Tübingen! skandierten die jungen Leute heute fünf vor zwölf auf der Stiftskirchentreppe. Flüchtlinge und junge Migranten der zweiten Generation hatten sich über Facebook um zehn Uhr zur Marktplatz-Putzete verabredet. Onur Zuckerberg, einer der Organisatoren, sagte: “Wir müssen mal ein Zeichen setzen.” Er und seine Freunde gehörten im September zu den ersten, die sowohl in der Kreissporthalle wie auch in der Sindelfinger Straße den Neuankömmlingen sofort mit viel guter Laune, gebrauchten Kleidern und Spielzeug unter die Arme griffen.

Die symbolische Putz-Aktion kam bei den Passanten gut an. Ob die Medien wohl davon Notiz nehmen werden? Oder sind eben nur die Skandal-Nachrichten der Renner?

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