Konzertsaal: Welchen Standort wünscht sich der Verein?

Gelernt in Zürich:

Die Maag Tonhalle ist toll, aber uns fehlt eine leere Hülle.  Da müssen wir uns doch wieder in der Tübinger Innenstadt umschauen. Und SPAREN!

Wenn wir in den letzten Jahren Reserven angelegt statt sie aufgebraucht hätten, könnten wir uns doch morgen einen solchen Saal leisten? Am Freitag, 11. Januar 2019  lud der Verein „Ein Saal für Tübingen e.V*.“ (siehe unten) zu einer Exkursion nach Zürich ein.

Anlass: Als dort die weltberühmte Tonhalle am See renoviert werden musste, suchte der Trägerverein für die Jahre des Umbaus ein Interimsquartier. In aufgelassenen Werkshallen der Firma Maag bauten sie auf die pragmatische und sparsame Schweizer Art eine „Holzschachtel“, einen 1.200 Besucher-Konzertsaal für nur € 9 Mio., der akustisch hervorragend, ja sogar auf Weltniveau geriet. Wäre das nicht ein Vorbild für Tübingen?

Dem wollten die Mitglieder des Vereins und VertreterInnen der meisten Fraktionen nachgehen. Hat sich diese Reise gelohnt? Ja! Wir haben alle viel gelernt, meint Ernst Gumrich, der für die Tübinger Liste dabei war.

WICHTIGSTE ERKENNTNIS:
Ein Konzertsaal ist eben nicht nur der eigentliche Saal, sondern muss einen ähnlich großen Raum drum herum und auch darunter für all das bieten, was an Logistik dazu gehört: Kellerräume für die Geräte, Platz für eine geräuschlose Klimatisierung, Probenräume, Aufzüge etc., etc.. Wir werden sehr bald die ersten Vorprüfungen zur Umnutzung des Uhlandbades in einen Konzertsaal vorgelegt bekommen. Die Züricher Einsichten werden uns kritischer nachschauen lassen, ob wir da in der natürlichen Begrenzung der Flächen im und um das Uhlandbad überhaupt alles unterbringen könnten. Einen faulen Kompromiss, die Eier legende Wollmilchsau darf es nicht geben.

Foto: Tonhalle Zürich, Fotograf: Hannes Henz

ZWEITE UND GENAUSO WICHTIGE ERKENNTNIS: Die Züricher planten den Saal mit einer ganz klaren primären Vorgabe: Die Akustik ist das Wichtigste. Dafür bauen wir den Saal. Zugleich kann ein solcher Saal auch anderen Verwendungszwecken dienen. Er sollte das aus wirtschaftlichen Betriebsgründen auch, er muss es nach Ansicht der gut rechnenden Schweizer. Dafür sollte das Umfeld des eigentlichen Konzertsaals nach Möglichkeit die erforderliche Infrastruktur und Räume (z.B. für Catering) bereitstellen. ABER: Der Konzertsaal selbst darf deshalb akustisch kein „Kompromiss“ werden und diesem absoluten Vorrang der Akustik müssen sich alle weiteren Nutzungen beugen!

ERNÜCHTERNDE ERKENNTIS (für grenzenlose Optimisten): NEIN, wir können in Tübingen nicht das Züricher Beispiel einfach kopieren und für € 9 Mio. mal schnell einen Konzertsaal zaubern. Wie es aussieht, wird die Tonhalle Maag trotz ihrer sensationellen Klangqualität in Bälde sogar wieder verschwinden, sie ist zerlegbar und könnte anderswo wiederaufgebaut werden.

ABER LEIDER: NEIN. wir haben nirgends in Tübingen eine Hülle, eine passende schon gar nicht, in die wir sie verlagern könnten. Und wenn wir solch eine Halle (dann auf unseren etwas kleineren Zuschnitt umgeplant) irgendwo neu aufbauen würden, dann müssten wir den darunterliegenden Kellerbereich, vieles der Peripherie (Garderoben, Proberäume, die riesige Klimanalage etc.) und die Hülle zusätzlich darunter, darum und darüber bauen. Und dadurch kämen wir dann locker auf etwa das Doppelte der Baukosten, wie uns die Züricher anschaulich vorrechneten.

Bei den Kosten lernten wir aber etwas Weiteres und das wird sehr entscheidend: Dort legte man das Anforderungsprofil vorher sauber und im Detail fest. Dann plante ein Architekt sehr genau und mit klarem Blick auf die Kosten und einer wirklich verantwortlichen Kostenschätzung. Die vereinbarten Kosten hielt er ein, und das bedeutete bei zig Kleinigkeiten Verzicht: Auf die teuren Sitze, Glitzerlack auf die Holzwände, damit es festlicher wird, usw. Geschadet hat es nicht. Und die Kosten blieben exakt im Rahmen. Weil Architekt und Bauherr eng und täglich zusammenarbeiten. Und weil die Bauzeit engst getaktet war und der Bau nach Monaten statt der bei uns üblichen Jahren fertiggestellt war. Pünktlich.

Der Fahrplan für Tübingen:

1. Entscheidung über den Standort (passt Uhlandbad und wenn nein, welcher der etwa drei seriösen anderen Standorte wird präferiert: Europaplatz, beim Museum, beim technischen Rathaus?). Der Verein „Ein Saal für Tübingen“ sollte sich sehr klar zu seiner Einschätzung und zu seinen Präferenzen äußern.

2. Wie kommen wir zu guten, vielleicht sogar mutigen Ideen für eine Gestaltung. Beides sollte uns in 2019 gelingen. Dazu brauchen wir in 2019 eine gute, strukturierte Diskussion und den politischen Willen für die in 2019 nötigen Vorentscheidungen.

Die Tübinger Liste meint, wir sollten ein Weiteres tun: Wir müssen einen Haushalt 2019 aufstellen, der wieder Reserven für solche Projekte aufbaut. Sehr gerne widmen wir einen Teil der Rücklagen, z.B. € 1 Mio. speziell für den Konzertsaal! Wie bei einer gut planenden Familie: Man spart große Anschaffungen an und legt los, wenn ein erstes Polster da ist. Diese Gelder gehören bei einer Familie auf das Sparbuch (bei einer Stadt heißt das, in die Rücklagen) und nicht in den Geldbeute für 2019 (bei der Stadt den Haushalt 2019).

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  • „Ein Saal für Tübingen e.V.: Tübingen – eine Stadt mit 40 Chören und 12 Orchestern – ohne Saal?

Über 40 Chöre, mehr als 12 Orchester, etwa 4.000 Woche für Woche aktiv musizierende Menschen, eine städtische und mehrere private Musikschulen, eine Hochschule für Kirchenmusik, ein Musikwissenschaftliches Institut, Musikfestivals wie der „Tübinger Orgelsommer“, die „Jazz- und Klassiktage“ sowie das „Vielklang-Festival“ und fast jeden Abend die Möglichkeit, gute Musik zu hören:

Das Musikleben in Tübingen ist reich und vielfältig!

Dazu hat sich in den letzten Jahren eine zunehmend lebendigere und differenziertere Tanzszene gesellt.

Für all diese Musik- und Tanzveranstaltungen braucht Tübingen einen angemessenen Konzertsaal. Dies wurde vom Gemeinderat in der Kulturkonzeption bereits 2012 beschlossen.

Derzeit fehlen der Stadt allerdings die finanziellen Mittel zur Umsetzung der Konzeption mit Bau eines Konzertsaals. Deshalb haben Kulturschaffende, Musikfreunde, Freizeit- und professionelle Musikerinnen und Musiker den Verein „Ein Saal für Tübingen“ gegründet. Die Konzeption und die Vision von einem Konzertsaal für Tübingen soll zeitnah realisiert werden.
In Tübingen gibt es viele musik- und tanzbegeisterte Menschen, die diese Vision unterstützen:

Tübingen baut einen Konzertsaal – mit hervorragender Akustik und zeitgemäßer Formsprache für Musik, Tanz und interkulturelle Kommunikation.

Nicht irgendwann, nicht vielleicht. Sondern sobald wie möglich und ganz bestimmt.
Mit Ihrer Hilfe und mit Ihrem Engagement schaffen wir es.

Unterstützen Sie uns und helfen Sie der Initiative des Vereins „Ein Saal für Tübingen“ – werden Sie Mitglied und spenden Sie jetzt für den Bau eines Konzertsaales in unserer Stadt.


Musik für den Konzertsaal!

Spendenkonzert am 23. Februar 2019

Nach dem großen Erfolg des Spendenkonzertes 2016 findet wiederum ein musikalisches Hörereignis und Hörgenuß  für den Konzertsaal statt. Regionale und überregionale Künstler haben sich bereit erklärt, unentgeltlich bei diesem Konzert zu musizieren und für den Konzertsaal aufzutreten.

Datum Samstag, 23. Februar 2019, 18:00 Uhr
Ort Sparkassen-Carré, 72072 Tübingen
Eintritt frei!

Ein Saal für Tübingen e. V.

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23. Juli 2015

Ein Konzertsaal für Tübingen?
Wieder einmal ein Kommunikationsleck zwischen Universität und Stadt, wieder einmal konkurrierende Interessen zwischen den Resorts der Stadtregierung.

Die Bedarfs- und Machbarkeitsstudie für einen Konzertsaal in Tübingen liegt vor. Die Ergebnisse wurden bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Mittwoch, 22. Juli 2015, um 18 Uhr in der Mensa Uhlandstraße vorgestellt. Etwa 30 Personen waren anwesend, die meisten von ihnen Kulturschaffende aus der Musikszene.
Dr. Christine Arbogast, Erste Bürgermeisterin der Universitätsstadt Tübingen, und Daniela Rathe, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur, führten ins Thema ein. Lutz Hempel vom Beratungsunternehmen ICG Culturplan stellte die Studie und ihre Ergebnisse vor.

Frau Dr.Arbogast plant eine Grundentscheidung des Gemeinderats bis Jahresende 2015 , ob ein Konzertsaal, der übrigens in der Kulturkonzeption verankert ist, überhaupt geplant wird oder nicht.

Herr Hempel von ICG Culturplan stellte zunächst eine Bedarfsanalyse bei Akteuren und Publikum vor, die im Wesentlichen ergab, dass lokaler Bedarf für eigene Produktionen besteht.
Seine Marktanalyse für die neue Konzerthalle:
1. Kultur: Interesse an Klassik nimmt ab 2030 tendenziell ab
2. Live Entertainment soll Sudhaus (350 Plätze) und Carré (400 Plätze) kein Publikum wegnehmen
3. Tagungsbetrieb (Meetings Incentives Conventions Events, MICE): könnte Konzerthalle quer subventionieren, aber: Tübingen habe „kein Kongress-Profil.“ Ausserdem sei die Stadthalle Reutlingen eine große Konkurrenz mit 1600 Plätzen und hohem technischen Niveau in der Ausstattung.
4. Bürger-Veranstaltungen, Bälle, Feiern etc. möglich

Pro-Argumente für eine Konzerthalle Tübingen: Kulturelles Interesse, Bildungsstadt und hohe Kaufkraft. Regionales Einzugsgebiet im Westen bis Schwarzwald.
Contra: zu wenig Hotel-Kapazitäten, Reutlingen und Sindelfingen, Stuttgart sind zu nah. Nur geringe Mieteinnahmen zu erwarten, daher werden Subventionen nötig.

Vorgestellt wurden zwei Varianten:
Variante 1: 650 Plätze (2/3 der bisherigen und geplanten Veranstaltungen in Tü haben diese Größe) à ca. 15 Mio Euro
für rund 30.000 Besucher. Betriebskosten: 500.000, Personalkosten ca. 270.000 Euro, Betriebs-, Unterhalts-, Wartungskosten jeweils proportional. Risikospanne/Normaljahr: 1,2 Mio Euro
Variante 2: 1000 Plätze (1/3 der bisherigen Veranstaltungen könnten diese Größe haben) à ca. 24 Mio Euro. Betriebskosten: 650.000, Personalkosten ca. 315.000 Euro, Betriebs-, Unterhalts-, Wartungskosten jeweils proportional.
Risikospanne/Jahr: 1,9 Mio Euro

Rechtsform GmbH wäre sinnvoll, Verpachtung nicht.
Bauzeit ca. 3 Jahre, Betriebsvorlauf ca. 2 Jahre.

Priorisierte Standorte:
1. Europaplatz
2. Gesundheitsamt Uhlandstraße (Land will Gebäude/Ort erst in zehn Jahren räumen!)

3. Rappstraße neben Hepper-Turnhalle
4. Hinter technischem Rathaus Brunnenstraße
(Schlachthof nicht passend, Museum am Bota ausgeschlossen)

Universitätskanzler Rothfuß meldete sich sichtlich verärgert aus dem Publikum:“Das Gesundheitsamt ist Eigentum des Landes und wird von der Universität belegt, steht NiCHT zur Verfügung!“

Dr. Albrecht Kühn, CDU: Wie ist Haltung von Kulturbürgermeisterin Arbogast zwischen „mächtigem OB“ und „massivem Baubürgermeister,“ da weder Europaplatz noch Gesundheitsamt zur Verfügung stünden? Runde Tische und Soehlke wollten Europaplatz mit Kaufhaus bebauen.

Dr. Arbogast dagegen: „Keine Lust auf Kamikaze…
Zur Zeit läuft Machbarkeitsstudie über Sanierung oder Neubau der Musikschule. Vielleicht ergibt sich eine Raumlösung dort.“

Kanzler Rothfuß: Universität hat akute Raumnot, da 900 Personen in diesem Jahr allein mehr an der Universität zu verkraften sind. Außerdem solle man über gewisse Dinge miteinander reden, er wolle sie „nicht in der Zeitung lesen“! Über eine Rochade, eine „Flurbereinigung“, das Technische Rathaus betreffend, könne man gerne nachdenken…

Kantor Ingo Bredenbach: Er wünsche sich mehr Gespräche zwischen Stadt und Universität! Eine Aula für alle Schulen wäre ideal am Standort Gesundheitsamt. Davon könnten alle Schulen profitieren.

Der Verein „Ein Saal für Tübingen e.V. (auf facebook: Ein Saal für Tübingen), schreibt:
„Über 30 Chöre, mehr als 12 Orchester, etwa 4000 aktiv musizierend eMenschen, eine städtische und diverse private Musikschulen, eine Hochschule für Kirchenmusik, ein Musikwissenschaftliches Institut, Musikfestivals wie der Orgelsommer, die Jazz- und Klassiktage und das Vielklang-Festival und fast jeden Abend die Möglichkeit, gute Musik zu hören, vom Klassikweltstar im Festsaal der Neuen Aula bis zum Singer-Songwriter-Nachwuchs in der Kneipe: das Musikleben in Tübingen ist reich und vielfältig. Dazu hat sich in den letzten Jahren eine zunehmend lebendigere und differenziertere Tanzsszene gesellt.
Für all diese Musik und all diesen Tanz, aus Tübingen oder von anderswo, braucht Tübingen einen angemessenen Konzertsaal….“

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Tagblatt vom 11. Juli 2015:

„Insgesamt 73 900 Euro hat sich die Stadt eine Bedarfsanalyse kosten lassen, die jetzt vorliegt. Die beauftragte Beratungsfirma sah und hörte sich vor Ort gründlich um, zusätzlich untersuchte ein Essener Architekturbüro noch fünfeinhalb mögliche Standorte.

Das Ergebnis:
Am oder auf dem Europaplatz? Dort, wo jetzt noch die Busse einpendeln, wäre nach Ansicht der Berater wohl der beste Standort für einen Konzert- und Veranstaltungssaal. Pech nur, wenn die Stadtverwaltung schon andere Pläne hegt.Archivbild: Grohe
Die Standortfaktoren für einen solchen Saal in Tüngen sind gut und das „Nachfragerisiko“ begrenzt, wenn er sich hauptsächlich auf den lokalen Bedarf ausrichtet.

Favorisiert und als ausreichend empfohlen wird eine kleinere Variante (mit 650 Plätzen gegenüber der größeren mit 1000 Plätzen).

Bei der kleineren Variante wird mit Saalmietenvon 1400 Euro (für gemeinnützige Akteure 700 Euro) kalkuliert und mit jährlich 29 000 Besuchern, bei einer durchschnittlichen (Zwei-Drittel-)Auslastung.

Nicht nur die Betriebskosten (bei Variante 1 zwischen 500 000 und 615 000 Euro), sondern auch die Investitionskosten unterscheiden sich erheblich. Der Bau eines kleineren Konzertsaals wird von dem Büro mit 14,5 Millionen Euro (Spanne 13 bis 18 Millionen Euro) veranschlagt, die Groß-Variante wäre nochmal rund neun Millionen teurer.

Der Konzertsaal stünde in einem (teils aber auch entlastenden) Konkurrenzverhältnis zu anderen Tübinger Veranstaltungsstätten, begrenzt auch zu regionalen Mitbewerbern wie der Reutlinger Stadthalle. Wie bei dieser wird der klassische und akustisch oft bessere „Schuhkarton“-Grundriss einer aufwendigeren, architektonisch anspruchsvolleren „Weinberg“-Lösung vorgezogen.

Dieses Konzerthaus gehört, so der Vorschlag, am besten auf den Europaplatz. „Als Standort für den Bau wäre nur der Europaplatz grundsätzlich gut geeignet“, resümiert die Beraterfirma. Zwei von viereinhalb weiteren untersuchten Plätzen, nämlich die am früheren Milchwerk Rappstraße in der Weststadt und neben dem Technischen Rathaus in der Brunnenstraße, sind immerhin bedingt geeignet, wie mit Abstrichen auch das Betriebsgelände von Omnibus Schnaith. Der Schlachthof nebenan erscheint den Beratern als eine zu „wertvolle Ressource“, um für einen Neubau abgerissen zu werden. Mit Pauken und Trompeten durchgefallen ist nur der Standort beim Museum am Bota: Da wollte die Stadt zwar mit Investor Karl Schlecht außer einem Kultursaal sogar noch Wohn- und Geschäftsbebauung unterbringen. Das Essener Büro kommt aber zu dem vernichtenden Urteil, diese Fläche sei „deutlich zu klein“. Und: „Die durch den Alten Botanischen Garten entlang der Wilhelmstraße ablesbare Zäsur zwischen historischer Altstadt und der Entwicklung der Universität im 19. Jahrhundert würde empfindlich gestört.“

Die auf den Bau und Ausbau von Kultureinrichtungen spezialisierten Essener schauen beim bevorzugten Standort Europaplatz aber genauer hin: Das Baufenster auf dem bisherigen Busbahnhof gilt auch „hinsichtlich des Flächenangebotes, der umgebenden Nutzung und der Erreichbarkeit“ als „grundsätzlich gut geeignet“. Ein verschobener Standort an den Rand des Europaplatzes, der größtenteils auf das Gelände des alten Gesundheitsamtes überlappen würde, sei wiederum „bedingt geeignet“, und zwar nur für die „Kapazitätsstufe 1““.

Die Verwaltungsvorlage, die am Montag in den Ausschuss geht, unterscheidet da weniger. „Grundsätzlich ist der Standort (…) sowohl für die Kapazitätsstufe 1 als auch 2 geeignet“, liest man da, „insbesondere wenn das derzeit landeseigene Gesundheitsamt noch als Fläche mit hinzugenommen werden könnte.“…

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