Tübingen ist eine Baustelle. Zinser-Dreieck, Eberhardsbrücke, demnächst Neckargasse, Sidler-Areal, Güterbahnhof – und von den Kleinigkeiten in allen Stadtteilen gar nicht zu reden.
So manche lieb gewordene Ansicht verschwindet. Sogar ein Haus von 1932 in der Gartenstraße, geplant vom Tübinger Architekt Franz Bärtle, musste dem Modernisierungs- und Verdichtungsboom weichen. Besonders grausam und grotesk: Auf dem Foto greift der Bagger gerade nach einem noch im ersten Stock stehen gebliebenen Piano…

Abbruch

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