Faktencheck: (K)ein Lichtlein brennt!

30. November 2019
Überraschung! Am Mittwoch lasen wir den Bericht über die 
durchgeführte Radkontrolle in der Wilhelmstraße. Danach sind Radfahrer ohne Licht inzwischen gar kein großes Problem mehr. Unsere täglichen Eindrücke waren andere. Also entschloss sich Gottfried Esslinger gestern Abend, eine Stunde lang am Eingang der Mühlstraße eine Strichliste zu führen. Aus seinem Bericht heute morgen kann man diese Lehre ziehen: Wir brauchen weitere Kontrollen, sonst gefährden die leider noch zu zahlreichen „Lässigen“ unter den Radfahrende sich und andere. 
Hier sein Bericht: 

>> Ich stand am 28.11. von 17:30 bis 18:30 Uhr, also eine Stunde lang etwa zwei Meter von der Fußgänger-Ampel vor dem Schaufenster des Zigarettenladens und habe folgendes gezählt und beobachtet:
Von 17:30-18 Uhr: 34 Dunkelradler ohne Licht 
Von 18:00 -18:30 Uhr: 28 Dunkelradler 
Also insgesamt 62, und somit im Durchschnitt pro Minute ein Fahrradfahrer ohne Licht, der entweder die Mühlstraße abwärts oder aufwärts auf der Straße unterwegs war.
Ferner in der Stunde 4 Fahrradfahrer, die bei Rot seitlich über den Gehweh durch die querenden Fußgänger auf dem Überweg (Gartenstraße – Neckargasse) in Richtung Neckarbrücke gefahren sind.
14 Radler sind in dem Beobachtungszeitraum von oben in der Mühlstraße kommendem quer über die Straße über den Gehweg durch die Fußgänger am Eck vor der Ampel in die Gartenstraße – teilweise mit hoher Geschwindigkeit – gefahren.
Wenige Radler sind korrekt rechts auf die Ausschleifspur an der Fußgänger-Ampel (Ecke Mühlstraße / Neckargasse) gefahren und haben die Grünphase abgewartet, um die Kreuzung in Richtung Gartenstraße zu queren.
Diese Fakten entsprechen somit keinesfalls den Darstellungen des Tagblatt-Artikels vom 28.11.2019 über Kontrollen in der Wilhelmstraße. Aus verschiedenen Gründen können sie nicht als repräsentativ angesehen werden. >>

Gottfried Esslinger, 28. November 2019

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