Steter Tropfen höhlt den Stein:
Die Haaggassen-Initiative bekam am 25. Januar endlich den einstimmigen Beschluss des Planungsausschusses zur Teilsanierung von ganz oben am Rathaus bis hinunter zur Judengasse.
… und zusätzlich die Zusage, dass der Gemeinderat zur nächsten Haushaltsdebatte eine Schätzung bekommt, was der kleine Rest bis zum Haagtor noch kostet.

Drei Jahre lang litten die Goldschmiedin Rike Riegels-Winsauer und der Fotograf Burkhard Riegels mit ihrer Galerie Art-Tempto unter den Bauarbeiten am Rathaus. Andere, wie das Mayerhöfle, nutzten die Aufbruchstimmung und sanierten ihre Häuser.

Mit großem Aufwand sanierte Ernst Gumrich das ehrwürdige Haus der sogenannten schwäbischen Geistesmutter. In der Haaggasse 19 steht das Elternhaus von Regina Bardili (1599-1669), geborene Burckhardt. Die weithin unbekannte Frau ist die gemeinsame Vorfahrin einer ganzen Reihe schwäbischer Genies, darunter Hölderlin, Schelling, Uhland und Mörike. Ihre ruhmreiche Nachfahrentafel belegt eindrucksvoll, wie eng die württembergische “Ehrbarkeit” miteinander verwandt war.

Haaggasse

Haaggasse-19

Haaggasse2
Eine der schönsten Gassen bekommt endlich wieder eine Chance, sich mitten in der Stadt wieder gastlich zu präsentieren.

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