Die Tübinger Liste lud Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren ein zu einer freien Holzwerkstatt. Drei Tage, vom 4. bis zum 6. Oktober 2018 werkelten Kinder aus dem Französischen Viertel, aber auch viele aus der ganzen Stadt unter Zelten bei der Panzerhalle.

Jeder konnte zu jeder Zeit kommen und Holz und Werkzeug ausprobieren. Unter der kundigen Aufsicht und diskreten Anleitung eines passionierten Zimmermanns. Klaus Berthold und die Erzieherin Roswitha Weißschnur haben vor acht Jahren ihre ambulante Werkstatt ausgerüstet und boten ihre kreativen Geräte und Kenntnisse an. Lernen durch Probieren ist ihre Devise. Unermüdlich halfen sie – allerdings erst, wenn die Kinder nicht weiter kamen, Puppentische, Schalen, Kerzenständer, Schwerter und Sterne und Herzen und…. herzustellen. Begeistert vergaßen die Jung-Hobler und Schnitzer die Zeit und das Mittagsessen. Wunderbares Herbstwetter begünstigte die Aktion. Besonders beglückt waren Nachbarn Eltern und Großeltern von der harmonischen Atmosphäre der Werkstatt. Und einige Erwachsene juckte es selber in den Fingern, nicht nur helfend einzugreifen… “So etwas sollte es in den Sommerferien immer geben,” kommentierten Väter und Mütter.
Den Nachbarn, die uns mit Verpflegung und Infrastruktur unterstützten, sei herzlicher Dank gesagt! Allen voran Lotte Clemenz!

Besonderer Dank gilt Markus Brändl, Zimmermann bei der Firma Peetz, Gehart Höritzer, der den Lkw zur Verfügung stellte, und dem Rottenburger Forstrevierleiter Gerhard Neth. Sie haben gemeinsam mit unserem Vereinsvorsitzenden Reinhard v. Brunn die Stämme im Rammert auf den Lkw gehievt und nach Tübingen gebracht.

FaltblattHolzwerk

Reinhard von Brunn, Roswitha Weißschnur und Klaus Berthold

Kinder und Erwachsene genießen das Holz, die Werkzeuge, die Ruhe und ihre eigene Kreativität

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