25. Oktober 2018

Gemeinderat macht viel Arbeit, aber wir sind eine Gruppe von Freunden. Das entschädigt!

Der Vorstand war’s mehr als zufrieden: “Eine Mitgliederversammlung, die formal perfekt vorbereitet war (danke unseren Vorständen für die Vorbereitung und Leitung) und dabei durch die vielen Inhalte nicht die übliche Vereinsmeierei wurde.
Der Jour Fixe war dann auch etwas Besonderes, selbst für unsere schon recht passable Historie an Jour Fixe-Abenden. Eine so große Runde, die wirklich miteinander diskutierte, bei der die “Geschlossenheit in der Aufgeschlossenheit” der Tübinger Liste gut erkennbar war, respektvoller Umgang mit verschiedenen Blickrichtungen. Und dabei entstanden wie von selbst gemeinsame Denklinien. TOLL!!!” So fasste der Fraktionsvorsitzende Ernst Gumrich die vier Stunden intensiven Gesprächs im Bootshaus zusammen.

Zu Mitgliederversammlung und Jour Fixe im Bootshaus kamen 30 Treue und sieben Neue. Der Vereinsvorsitzende Reinhard von Brunn freute sich besonders über junge Anwärter für die Wahlliste 2019. Mehrere Gäste dankten für das breite Engagement, die aktuelle Information über Facebook und diese Internet-Seite, den Einsatz für Pflege, Altstadt-Beruhigung und den Einsatz für die Teilorte. “Und es gibt nicht das übliche parteipolitische Gedöns,” lobte Carmen Schweikert.

Ernst Gumrich und Reinhard von Brunn konnten sich freuen über Erfolge und gute Aktionen in diesem Jahr:

Fünf Ortsrundgänge in den Teilorten Hagelloch, Bebenhausen, Kilchberg, Weilheim und dem Ortsteil Lustnau, eine ganze Reihe wichtiger Leserbriefe, die Holzwerkstatt für Kinder im Französischen Viertel, aktive Beiträge zur Rettung des Au-Brunnens und der Sanierung des Bohnenberger Observatoriums auf dem Schloss. Nicht zu vergessen: die wöchentlichen ernst-interessant-lustigen Fraktionssitzungen im Nonnenhaus mit meist zehn Köpfen.

Alles eitel Wonne und Harmonie? Keineswegs.

Es wurde hart argumentiert und zuweilen scharf geschossen. Klaus Schiffler verschaffte sich wortstark Gehör, weil er seine Treue zur Idee der Innenstadtbahn nicht entsprechend gewürdigt sah. Denn eine Mehrheit der Tübinger Liste sieht bisher mehr Negatives als Positives in den geplanten Schienen.

Offen sein für Widersprüche und Meinungsvielfalt zulassen, das gefiel Paul-Janosch Ersing. Kante zeigen, riet dagegen Michael Görke. Ein typischer Spagat der Tübinger Liste.

Große Zukunftsthemen wurden ausgemacht:

  1. Das Handwerk und die praxisbezogene Ausbildung stärken und besser würdigen.
  2. Angesichts der knappen Flächen in Tübingen stärker mit der Region zusammen arbeiten, Land und Kreistag einbinden.
  3. Auf moderne Infrastruktur drängen (Glasfaser, Elektro-Tankstellen)

Wohnen, Verkehr, schnelles Internet, der Umgang mit vollen Kassen, Haushalts-Transparenz, Schulpolitik und die Zukunft des Handwerks gaben genug Stoff für Fragen, Infos und persönliche Berichte. Auch im Hinblick auf den Wahlkampf 2019 steckten die “Tübinger Listigen” die Köpfe zusammen und dachten sich einiges aus. Man wird sehen!

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