Kein schöner Land: am 10., 13. und 15. Januar im Kino Arsenal

Flächenfraß im Großraum Reutlingen. Und wie steht’s in Tübingen?

Das Thema kommt auch uns bekannt vor: Baubürgermeister Cord Soehlke verkündete schon vor zwei Jahren „Ende Gelände“ für 2025, der Au-Brunnen musste mit hohem Einsatz verteidigt werden, das Käsenbach-Tal wird von Universitätsbauten bedroht, Sankt Wachstum hat auch in Tübingen viele Altäre, auf denen Streuobst, Insekten, Naherholung und Pflanzenvielfalt geopfert werden. „Ich musste mal plakativ werden, damit man endlich aufmerkt,“ sagte die Journalistin Sabine Winkler und drehte ein halbes Jahr lang den Film „Kein schöner Land.“ Erstaunlicherweise ein Kassenschlager.

Kino Arsenal:

10. Januar 2019 um 20:15 Uhr

13. Januar 2019 um 11:30 Uhr 

15. Januar 2019 um 18:15 Uhr

Die BI Käsenbachtal präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Bürgerprojekt Zukunft Tübingen und dem BUND Regionalverband Neckar-Alb den Dokumentarfilm „Kein schöner Land“ von Sabine Winkler am 10. Januar 2019 um 20:15 Uhr im Kino Arsenal in Tübingen. 

Es gibt nach dem Film die Möglichkeit zum Publikumsgespräch mit der Regisseurin Sabine Winkler und Vertretern der BI Käsenbachtal, dem Bürgerprojekt und dem BUND.

An diesen weiteren Terminen wird der Film ohne Publikumsgespräch im Kino Arsenal gezeigt :

13. Januar 2019 um 11:30 Uhr 
15. Januar 2019 um 18:15 Uhr
Bei ausreichendem Publikumszuspruch wird es in den Folgewochen noch mehr Vorstellungen des Films geben.

Kein schöner Land

Deutschland, 2018

Regie: Sabine Winkler

Mit: Prof. Dr. Hermann Knoflacher, Dr. Gerhard Bronner, Peter Huber, Einwohner der Region um Reutlingen

Zum Inhalt :

Wir brauchen Wachstum!!! Gebetsmühlenartig verkünden uns Wirtschaft und Verwaltung diese angeblich lebensnotwendige Botschaft. Der Film „Kein schöner Land“ zeigt die Schattenseiten unseres Handelns auf. Am Beispiel der neu geplanten Baugebiete im Großraum Reutlingen kommen kritische Stimmen zu Wort. Viele PlanerInnen und PolitikerInnen handeln immer noch so, als ob Land ein nachwachsender Rohstoff ist. Der Film zeigt, was der heimatlichen Natur und Landschaft droht, wenn es keinen Widerstand gegen den Flächenfraß gibt.

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