Ein schöner Erfolg, nach vielem Nachhaken: Mit dem und auf dem Rollli kostenlos zum Schloss.

Personen, die einen elektrischen Rollstuhl fahren, können ab sofort eine kostenlose Taxifahrt zum Schloss Hohentübingen buchen. Die Taxizentrale nimmt die Anfragen entgegen und leitet sie an das Taxiunternehmen Karayagiz weiter. Die Fahrten ergänzen das bisherige Angebot: Bereits seit Februar 2018 werden Menschen mit Klapprollstühlen, Rollatoren und Begleitpersonen kostenlos befördert.

Wer einen Schwerbehindertenausweis (G,aG, BI, H, GI) besitzt, kann aus der gesamten Tübinger Altstadt die Taxizentrale anrufen und unter dem Stichwort „Schloss-Taxi“ die kostenlose Fahrt zum Schloss buchen. Auch am Taxistand an der Neckarbrücke und bei der Taxizentrale in der Wilhelmstraße starten die kostenlosen Taxis zum Hof des Schlosses Hohentübingen. Dort gibt es einen barrierefreien Zugang zum Museum im Schloss. Auch für den Rückweg ist gesorgt: Man kann sich nach dem Schlossbesuch kostenlos in die Altstadt zurückbringen lassen. Die Anmeldung der Fahrten erfolgt über die Rufnummer: Telefon 07071 920 555.

Die Burgsteige mit ihrem starken Gefälle und dem historischen Belag stellt eine große Hürde für Menschen mit Gehbehinderung dar und erschwert den Besuch von Schloss Hohentübingen. Um diesem Personenkreis einen Besuch zu erleichtern, hat die Stadt den kostenlosen Taxi-Service eingerichtet. Bislang wurde er nur sehr zögerlich angenommen.

Unser aktives Mitglied Thomas Unger kennt sich aus und fährt oft mit einem Taxiunternehmen aus Tübingen, das genau dieses Fahrzeug hat. Die Gründe, weshalb es trotzdem angeblich nicht angeboten werden konnte, waren so kompliziert wie unverständlich, dass wir sie hier nicht ausbreiten wollen. Wir ließen bei den beiden Wohnraumbeauftragten der Stadt, die dieses Sonderthema in der Stadtverwaltung bearbeiten, aber nicht locker, skizzierten Wege um die angebliche Problematik und sie waren dabei sehr hilfsbereit und mit uns auch sehr geduldig. Danke Herr Burkhardt und Frau Hartmann.

Nun hat es nach Monaten und vielen Wiedervorlagen, Mails und Telefonaten geklappt: Wir wussten schon ein paar Tage von der guten Botschaft, wollten der offiziellen Bekanntgabe aber nicht vorgreifen. Hier anschließend die heutige Pressemitteilung:
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