PfrondCollage

11. April 2014

Auf der Hochfläche thronend, zwischen Schönbuchrand und Neckarabhang eingebettet, mit phantastischem Blick auf die Schwäbische Alb, und das in voller Frühlingsblütenpracht – schöner kann sich Pfrondorf wohl kaum präsentieren.
Entsprechend heiter war die Stimmung bei unserem Rundgang mit Ortsvorsteher Siegfried Rapp, Frau Winter und unseren Pfrondorfer Kandidaten Ute Mihr, Sonja Knöller und Dr. Christian Wittlinger. Aus der Stadt waren Klaus Dieter und Renate Hanagarth, Oliver Kiefer, Ernst Gumrich, Rose Bienia und Reinhild und Reinhard von Brunn auf den Berg gestiegen.

Pfrondorf, eine Insel der Seligen? Fast.
Es gibt einen gut funktionierenden, genossenschaftlich organisierten Dorfladen, der ein grosses Sortiment bietet und gut angenommen wird. Wer in seiner Kindheit zu wenig Kaufladen gespielt hat, kann das hier als Freiwillige/r nachholen. Das bestens hergerichtete alte Schulhaus dient als Vereinsheim und beherbergt einen Jugendraum. Das neue Musikzentrum – ein Schmuckstück! Ebenso das 2012 eingeweihte Seniorenzentrum, das von der Altenhilfe Tübingen betrieben wird. In lichten und modern eingerichteten Räumen bietet es 15 Pflegeplätze und 19 Plätze im betreuten Wohnen. Im Dorfcafé im Parterre lassen sich Jung und Alt ihren Kuchen schmecken, und schräg gegenüber soll ein kleiner Bauerngarten entstehen.

Es gibt ein lebendiges evangelisches Gemeindeleben, rührige Vereine und eine Festhalle, in die auch gerne die Tübinger Jugendlichen zu ihren Abifeiern strömen. Die Grundschule wurde top-renoviert, der angrenzende Spielplatz neu möbliert und wenige Stunden vor unserer Begehung eingeweiht. Viel Schweiss der Edlen floss in den Schulgarten, der mit Barfusspfad, Insektenhotel, Wetterstation und großer Pflanzen-Vielfalt Kinder und Natur zusammen bringt. Die Firma Brennenstuhl ist der größte Arbeitgeber im Ort und bietet ca. 100 recht krisensichere Arbeitsplätze. Kein Wunder, dass da Erweiterungspläne auf behördliches Wohlwollen stossen.

Nur ein kleiner Schönheitsfehler macht dem 3300-Seelen-Ort Pfrondorf zu schaffen: es würden sich liebend gerne viel mehr Neubürger dort ansiedeln als es Bauplätze gibt. Und die Gemeinde ihrerseits braucht auch dringend junge Familien, will sie ihre komfortable Infrastruktur auf Dauer aufrecht erhalten und auslasten. Doch auch hierfür sieht Ortsvorsteher Siegfried Rapp einen Silberstreif am Horizont: im regionalen Flächennutzungsplan sind 8 Hektar für Wohnbebauung angemeldet. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass dies auch durchkommt. Denn selbst Innenverdichter Boris Palmer scheint im Wahljahr 2014 gnädig gestimmt…. Wir wünschen Pfrondorf weiterhin Glück und bedanken uns bei unseren Gastgebern.

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