“Lieber elektrisch als mit Leihrad

Die Leih-Fahrräder in Tübingen werden wenig genutzt, stattdessen boomen neue Fortbewegungsmittel. Die sind jedoch illegal.
Seit 2009 arbeitet die Stadt Tübingen mit der Firma Nextbike zusammen. Die Leipziger haben 70 Leihräder an zehn Ausleihstationen in der Stadt positioniert, die man per App ausleihen kann.

Die Kooperation der Stadt mit Nextbike war nun Thema einer Anfrage im Gemeinderat am Montag. Die Tübinger Liste wollte von der Stadtverwaltung unter anderem wissen, wie das Leihsystem bisher angenommen wird. “Es ist immer noch ein Zuschussgeschäft”, bilanzierte Oberbürgermeister Boris Palmer nach fast zehn Jahren. Daher werde es in näherer Zukunft auch keine weiteren Stationen im Stadtgebiet geben.

Demgegenüber nimmt die Zahl anderer Fortbewegungsmittel im Straßenverkehr stetig zu. Longboards, Segways und E-Boards sind nur einige Beispiele. Diese haben allerdings einen Haken: Laut Straßenverkehrsordnung sind sie illegal, sobald sie über sechs Kilometer pro Stunde fahren können. Die Tübinger Liste stellte daher die Frage, wie sich die Stadt zu diesen Mobilitätsformen verhalte. “Die Straßenverkehrsordnung hält mit der Entwicklung nicht Schritt”, kritisierte Ernst Gumrich.

“Bis jetzt haben die Ordnungskräfte die Weisung, zu informieren statt zu bestrafen”, sagte Cord Soehlke, der am Montag seinen ersten Arbeitstag als Erster Bürgermeister hatte. Ansonsten warte man auf eine gesetzliche Regelung. “Wir sehen darin großesPotenzial in Verbindung mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr.” Die geplanten Radstraßen seien ohnehin zweispurig angedacht, da auch Fahrradfahrer in ganz verschiedenen Geschwindigkeiten unterwegs sind. “Wir haben mittlerweile alles zwischen zehn und 45 Kilometern”, so Soehlke. Auf der rechten Spur fänden dann auch die anderen Verkehrsmittel Platz.

Wer darf wo?

Das Skate- oder Longboard ist schon recht lang auf deutschen Straßen unterwegs. Es darf streng genommen aber nur auf dem Bürgersteig gefahren werden und auch dort nur mit Rücksichtnahme auf Fußgänger. Segways, die in Tübingen vor allem von Touristen genutzt werden, fallen unter die “Verordnung über die Teilnahme elektronischer Mobilitätshilfen am Verkehr”. Sie sind nicht auf Bürgersteigen zulässig, dafür aber auf Radwegen und der Straße, falls kein Radstreifen vorhanden ist. In der Fußgängerzone müssen sie Schrittgeschwindigkeit einhalten. Der Status von E-Boards (Stehbretter mit jeweils einem Rad links und rechts) und vergleichbaren Gefährten ist dagegen noch völlig unklar, theoretisch dürfen sie nur auf privatem Grund eingesetzt werden.”

Schwäbisches Tagblatt, 5. Oktober 2018

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Auskunft aus dem Hause BFO:

“Der Preis für Flynn wird bei ca. 1300 € liegen aber ganz genau können wir das noch nicht sagen. Erhältlich wird Flynn im Frühjahr 2019 sein, genauere Infos wann und wo folgen dann auf der Website. Was die Verkehrszulassung betrifft, ist es momentan noch nicht legal in Deutschland, einen E-Scooter zu fahren. Jedoch wurde hierfür bereits ein Gesetz zur Zulassung beschlossen, das Inkrafttreten erwarten wir entweder noch in diesem Jahr oder Anfang 2019 – von daher sollte dann auch das letzte Fünkchen geklärt sein, was einen aktuell noch daran hindert, E-Scooter zu fahren.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bei Fragen, können Sie sich gerne wieder an uns wenden.

Mit freundlichen Grüßen/ Best regards
Marie Schmidt
Marketing Managerin
Mobil: +49 (0) 151-143 447 46
E-Mail: marie@go-flynn.com
Web: www.go-flynn.com

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BFO Mobility GmbH | Bismarckstraße 66 | 72072 Tübingen”

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