RECUP: Pfand für Becher ist Quatsch!

Hängt Euch eine Blechtasse an den Gürtel wie die Drei-Königsschwimmer! Dann gibt es 50 Cent Rabatt.

Die Recup-Aktion halte ich für wenig effektiv, weil die Becher neu produziert werden und wahrscheinlich später die heimischen Küchen schmücken werden…

Am schlimmsten ist es auf den Märkten. Manche Stand-Betreiber oder Gastronomen lassen Tausende Plastikbecher produzieren und geben sie gegen Pfand raus. Das Ergebnis: 20% Schwund pro Markt. Die Becher landen nicht einmal zu Hause, weil sie so schön sind, sondern im Müll.

Denn die Passanten sind einfach zu wohlhabend und zu faul, nochmal anzustehen, um ihr Pfand abzuholen. Mit den Mehrweg-Tassen sehe ich ähnliche Probleme: Die Spülmaschinen laufen auf Hochtouren, und es wird viel Wasser, Strom und Spülmittel verbraucht. Hier hilft nur Erziehung, oder ein positiver Anreiz.

Wenn die Besucher einfach ihre eigenen Blechtassen mit auf die Märkte nehmen würden, wäre es eine der besten Lösungen. Man könnte den Inhalt für die mitgebrachte Tasse mit 50 Cent Rabatt verkaufen, denn die eigene Tasse muss nur EINmal gespült werden.

Willi Maier, Dezember 2018

 

 

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