Schule digital: Karlsruhe macht vor, wie es geht.

5. Dezember 2018

Digitalstrategie für unsere Schulen ist viel mehr als Glasfaserverdrahtung, Smartboards und Tablets. 

Wir trafen Mischa Pallesche beim Städtetag, wo er das digitale Klassenzimmer vorstellte. Seither halten wir den Kontakt und versuchen die Ideen des Ex-Tübingers nach Tübingen zu holen.

Ein kurzes Video mit Mische Pallesche https://www.youtube.com/watch?v=kVfA77PbZXw
deutet an, dass Digitalisierung viel, viel mehr bedeutet als Hardware für ein paar Milliarden in die Schulen zu pumpen.

Bitte nicht Tonnen an Hardware über den Schulen abzuwerfen und glauben, damit sei Digitalisierung erledigt. Diese Gelder braucht es bundesweit, aber sie müssen in ein Gesamtsystem eingebunden werden. Und die Verantwortung für die Entwicklung dieses Gesamtsytems und später den reibungslosen Betrieb liegt bei der Kommune. Damit darf man die Schulen nicht alleine lassen.

Wie die Idee einer Schule, eines Schulkollegiums in einem solchen Gesamtsystem einer ganzen Stadt münden kann, zeigt der Karlruher Plan „Medienmoderne Schule/IT-Schulstadt Karlsruhe“. https://www.smz-karlsruhe.de/…/2018-01-15_Bericht_Medienmod…

Die Stadt Karlsruhe übernahm selbst hohe Beträge langjährig in ihren Haushalt, lange bevor das Land oder der Bund das Thema erkannten. Jetzt ist Karlsruhe gut vorbereitet. Dort weiß man sofort, wie die jetzt zugesagten (aber noch im Bundesrat aufgehaltenen) Bundes- und die Landes-Millionen SINNVOLL einzusetzen sind.

An diesem Donnerstag wurde das Thema im Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales aufgerufen. Auch Tübingen scheint auf einem guten Weg in die Zukunft zu sein. Hier ist die Präsentation.

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