Tübingen – Universität und Stadt

Tübingen nennt sich stolz „Universitätsstadt“.
Als Tübinger Bürgerinnen und Bürger können wir kostenfrei das Studium Generale besuchen und die Universitätsbibliothek nutzen. Die einzigartigen Sammlungen werden nach und nach zugänglich, und den Festsaal kennen die Meisten auch von innen. Und doch gibt es nach 536 Jahren noch oder wieder manche unsichtbare Trennlinie zwischen Universität und Stadt. Das bedeutet ungenutzte Chancen für beide.

Die Verantwortlichen an Universitäts- und Rathausspitze sollten nicht erst in Konfliktfällen miteinander reden, sondern an wichtigen Schnittstellen gemeinsam Tübingens Zukunft gestalten und planen, beispielsweise bei

  • der Stadt- und Universitätsentwicklung, Bauplanung (Beispiel Baumgarten-Mensa)
  • der Schaffung bezahlbarer Studentenzimmer,
  • der aktiven Einladung an Patienten des Klinikums und deren Besucher, sich in der für sie schwierigen Zeit in unserer Stadt ein wenig abzulenken
  • der Nutzung von Universitätsräumen und -gebäuden durch die Allgemeinheit (Beispiel Schlosshof und –keller, der kleine Park vor dem Schloss)
  • der Veranstaltung gemeinsamer Feste und Tage der offenen Tür, um so das gesellschaftliche Leben quer durch alle Schichten durchlässiger zu machen
  • der noch besseren Präsentation universitärer Errungenschaften für Tübinger und Touristen. Das Museum der Universität zeigt schon beispielhaft wie es geht. Aber die potentiellen Besucher müssen dann auch mit Hinweisschildern an diese wichtigen Orte in Tübingen geführt werden. Ein Kombi-Ticket für alle städtischen und universitären Sehenswürdigkeiten könnte die Besucherzahlen erhöhen.

 
Programm als PDF herunterladen
 

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse ein Kommentar