500TbgVertrag
Stolz präsentierte Stadtarchivar Udo Rauch dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten die historische Fahne der württembergischen Landstände, die ihre Rechte im Tübinger Vertrag festschreiben ließen. Die Bauern hatten das Nachsehen, sofern sie überlebten.

“Wahrheit und Mehrheit sind nicht immer deckungsgleich. Trotzdem muss man in einer Demokratie die Mehrheitsentscheidungen umsetzen.”
So Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 7. März 2014 bei seiner Festrede in der Stiftskirche zu 500 Jahre Tübinger Vertrag.
Mehr Bürgerrechte, Politik des Gehörtwerdens, Bürgerbeteiligung, direkte Demokratie, Bürgerbegehren – was bedeuten diese Schlagworte in der gelebten Tübinger Praxis?
Es gibt Beispiele, die Mut machen wie die Anpassung der Schindhau-Planung oder den Rahmenplan Gartenstraße. Es gibt aber auch Rohrkrepierer wie die Nachverdichtung Brahmsweg.
Die Tübinger Liste wird sich dafür einsetzen, dass über alle größeren Projekte in einem frühen Planungsstadium offen informiert, die BürgerInnen abgeholt, angehört und beteiligt werden. Beim Thema Stadtbahn stehen wir erst am Anfang.

A propos 500 Jahre Tübinger Vertrag: Nach dem Festakt am 7. März verteilten elf Mitglieder der Tübinger Liste unsere Kärtchen:
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