Wer Parkplätze sät, wird Autos ernten!

Nicht akzeptabel
Im Wissenschafts- und Technologiepark Tübingen sollen laut einem Konzept der Stadtverwaltung 1300 Autostellplätze für 4000 Arbeitsplätze entstehen („Jeder Dritte kann parken“, 18. Mai).

Im Wissenschafts- und Technologiepark sollen fast 1500 neue Parkplätze unter anderem in zwei Parkhäusern geschaffen werden. Wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen, einen Klimanotstand verhindern wollen und die „Frydays for Future“-Bewegung wertschätzen, dann ist dieser Plan nicht akzeptabel. Denn wer Parkplätze sät, der wird Autos ernten. Und wenn wir fehlende bezahlbare Wohnungen ernsthaft wollen, dann müssen wir statt Häuser für klimakillende Autos konsequent klimaneutrale Häuser für Menschen bauen.


Sofort-Notmaßnahmen sind nötig:
– Einführung einer ,Cyber-Valley-Maut‘;
– Parken nur für emissionsfreie Kleinfahrzeuge, die zum Beispiel mit Ökostrom betrieben werden;
– zügiger Ausbau eines emissionsfreien ÖPNV.

Das Ziel ist wohl sichtbar, aber doch noch in weiter Ferne! Deshalb gemeinsam vorwärts – Stillstand oder Minischrittchen kosten die Zukunft.

22. Mai 2019, Bruno Gebhart, Tübingen, AL/Grüne-Stadtrat

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