“Ernst Gumrich, der die Tübinger Liste im Rat anführt, ist „schon ein bisschen enttäuscht“ über das Ergebnis von Soltys: „Ich hätte ihr mehr zugetraut und einen zweiten Wahlgang gewünscht.“ Und warum hatte seine Favoritin keine Chance? Ganz einfach: „Einem Palmer reicht man nicht so schnell das Wasser.“ Gumrich hat Soltys „mit ihrer ungeheuren Klarheit und Ehrlichkeit persönlich ganz anders wahrgenommen“, als sie dann bei ihren öffentlichen Auftritten wirkte: „Da kam nichts davon rüber.“ Deshalb, so Gumrich, habe sich die Wendestimmung, die er anfangs verspürte, im Laufe des „ungleichen Duells“ mit Palmer mehr und mehr verflüchtigt. Für seine Arbeit im Rat ändere sich dadurch aber nichts: „Wir werden weiterhin nach Kräften daran arbeiten, dass nicht zwei Fraktionen alles durchregieren können.“”

Schwäbisches Tagblatt online 21.10.2014

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