“Gute Künstler kopieren, großartige Künstler stehlen” soll Picasso gesagt haben. Ob Tübingen gute Ideen von anderswo kopiert oder stiehlt, ist uns gleich. Hauptsache, wir treten nicht mit Verkehrszähl-Säulen und “Macht-blau-Appellen” auf der Stelle.

Es gibt im Um- und Ausland so viele gute Ideen, die Tübingen voran bringen könnten. Lasst sie uns doch zu eigen machen, kopiert oder geklaut!

Zum Beispiel:

  1. Der E-Roller aus Stuttgart zum Ausleihen
  2. Die Straßenreinigung mit Halteverbot nach Wochentagen aus Siena
  3. Der Kippensauger aus Quimper
  4. Der Shuttle-Bus vom Bahnhof aus Geislingen
  5. Die Park-Sanduhr aus Kirchheim/Teck
  6. Die gemeinsame bürgerschaftliche Stadtputzete in Reutlingen
  7. Deutliche Radweg-Markierungen aus Oberursel am Taunus

 

  1. Aus: ADACmobility vom 11. August 2016:

“Ab heute bieten die Stadtwerke Stuttgart eine neue Form des Mobility-Sharings an. 15 E-Roller stehen in der schwäbischen Metropole bereit, die per App gemietet werden können. Stuttgart ist eine der ersten deutschen Städte, die auf E-Roller-Sharing setzt. 

So sehen die E-Roller aus, die ab sofort in der Stuttgarter Innenstadt angemietet werden können.

Elektrisches Car-Sharing gibt es in Stuttgart bereits, dort, wo der tägliche Berufsverkehr wie in so vielen Städten Deutschlands zu einer nervlichen Belastungsprobe werden kann. Daimler bietet seit einiger Zeit flächendeckend E-Smarts an, die man an jeder Ecke anmieten kann. Doch E-Roller? Es ist eines der ersten Projekte in deutschen Städten. Unter dem Dach der Stadtwerke nennt sich der Anbieter der E-Roller Stella Sharing. 15 Fahrzeuge stehen derzeit für registrierte Kunden bereit. Es ist jedoch geplant, diese Anzahl baldmöglichst auf 75 zu erhöhen. 

Die E-Roller haben eine Reichweite von etwa 100 km. Fällt die Batteriekapazität unter 20 Prozent, wird der Kooperationspartner von Stella Sharing aktiv: Mitarbeiter der Firma Velocarrier orten die Roller und tauschen die beiden leeren Batterien gegen vollgeladene aus. Unterwegs sind diese Mitarbeiter mit elektrischen Lastenfahrrädern. Extra für die Roller aufgestellte Ladestationen gibt es nicht.

So kann man den E-Roller anmieten

Zunächst muss man sich im Internet bei www.stella-sharing.de registrieren. Das kostet einmalig 19 Euro. Nun muss man die kostenlose Stella-Sharing-App auf das Smartphone laden. Sie zeigt an, wo die verfügbaren Roller stehen. Wird einer der Roller angemietet, gibt es zwei Möglichkeiten: Kunden fahren entweder für fünf Cent pro Minute oder für 59 Cent pro Kilometer. Das System wählt automatisch den günstigeren Tarif zur Abrechnung – je nach Fahrverhalten. Parken kostet 5 Cent pro Minute. Bei einer Tagesleihe werden 29 Euro fällig. Wer sich derzeit registriert, bekommt automatisch 100 Freiminuten gutgeschrieben.

Jeder, der einen Autoführerschein hat, darf die E-Roller nach geltendem Verkehrsrecht fahren, da sie lediglich über eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h verfügen. Die Roller können überall im Innenstadtgebiet abgestellt werden. Wer keinen Helm hat, kann einen der beiden Helme mit unterschiedlicher Größe nutzen, die an jedem Roller befestigt sind.”

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2. Die Straßenreinigung mit Halteverbot nach Wochentagen aus Siena/Italien

Kehrmaschine

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3. Der Kippensauger aus Quimper/Frankreich

Kippensauger

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4. Der GeislBlitz aus Geislingen an der Steige

1503GeislBlitz

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5. Die Brötchen-Park-Uhr aus Kirchheim unter Teck

1607Park-Sanduhr

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6. Die gemeinsame bürgerschaftliche Stadtputzete aus Reutlingen

Fruehjahrsputz

7. Deutliche Radwegmarkierung aus Oberursel am Taunus

Hohemarkstr

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