Die Tübinger Liste hat eine Menge in Gang gebracht. Hier ein paar Beispiele für die unermüdliche Arbeit unserer Stadträte und Mitglieder.

Dezember 2016:

  1. Mit dem Ruftaxi zum Paul-Lechler-Krankenhaus

Auf Betreiben unserer Stadträtin Claudia Braun können Besucher und Gäste von der nahegelegenen Bushaltestelle Corrensstraße (Linie 4) nach telefonischer Voranmeldung direkt zur Paul-Lechler-Tropenklinik fahren – und natürlich auch von der Klinik zur Bushaltestelle. Die Abfahrtszeiten des Ruftaxis sind auf den Takt der Linie4 abgestimmt.

Die Mitnahme eines Rollstuhls ist ebenfalls möglich. Für Geschäftsführer Wolfgang Stäbler ist die Einrichtung der eigenen Klinik-Haltestelle „ein wichtiger Meilenstein und gerade passend zum 100jährigen Jubiläum“. Seit langem sei es das Bestreben der Klinik und deren Träger, dem Deutschen Institut für Ärztliche Mission (Difäm), die Klinik für alle Gäste und Patienten gut erreichbar zu machen.

2. Gute solide Analyse und Empfehlungen für den Haushalt 2017

3. Schutz der Anlieger an der Platanenallee

Wir setzen auf konzertiertes Vorgehen. So auch hier. Wir formulierten einen interfraktionellen Antrag, den alle Parteien im Gemeinderat mit unterzeichneten.

Die Sperrung der Neckarinsel nachts wollen wir höchstens im äußersten Notfall. Aber für die gestressten Anwohner der Neckarfront und Uhlandstraße ist die präsentierte Vorlage eine klare Zusage: Es wird sehr viel intensiver überwacht werden! Interessant war am Rande: Wir haben einige städtische Segways im städtischen Besitz (beim Verkehrsverein). Nachts stehen sie herum. Sie wären aus unserer Sicht ideal, um die Reichweite der Mitarbeiter des Ordnungsamtes zu vergrößern. Präsenz ist alles.

4. Brauchbare Vorschläge für die Fußwege rund um Schloss Roseck

5. Eine innovative Idee für das Casino von Stadtrat Ulf Siebert

November 2016:

  1. Endlich neue Akzente für die Kunsthalle.
    Nicht erst seit gestern unterstützen und fördern wir den Neubeginn für unsere einst fast weltberühmte Kunsthalle. Nun hat der neue Leiter Holger Kube Ventura eher freie Hand, was bislang an eingefahrenen Machtstrukturen scheiterte.
  2. Parkleitsystem
    Die Chocolart zeigte es wieder. Uns fehlt seit Jahren ein vernünftiges Parkleitsystem. Wir erinnern  regelmäßig daran. Im Gemeinderat erhielten wir die Antwort: Das Regierungspräsidium habe noch nicht die erforderliche Zustimmung erteilt, um die Förderung zu bekommen. Und ohne Förderung wolle und könne man nicht loslegen. Na???
  3. Barrierefreiheit
    Nicht nur die sanierte Mensa soll barrierefrei umgestaltet werden, sondern möglichst viel in der Altstadt. Dafür haben wir monatelang gekämpft.
  4. Neckarbrücke
    Wir haben es nicht nur geahnt, sondern gewusst: die Neckarbrücke kann eine Stadtbahn nicht tragen. Nun soll sie Brücke schnell zum Sanierungsfall umgedeutet werden, weil doch “10 Millionen…im Verhältnis zum Gesamtprojekt überschaubar…” sind, wie die AL/Grünen am 18. November meinten. Wir unken: dabei bleibt es nicht. Aber es bleibt dabei: Wir halten es mit der Regionalbahn, nicht aber mit der Stadtbahn.
    Auch in der CDU geht manchem ein Licht auf: Hans-Martin Dittus kommen Zweifel. Lesen Sie seinen Originalton in der Mittwochsspalte des Schwäbischen Tagblatts vom 7. Dezember.
  5. Alternative Verkehrskonzepte
    Wir setzen auf innovative Ideen in der Mobilität. Und erinnern unsere Stadtverwaltung gerne daran, dass dem Lippenbekenntnis zur CO2-freien Bewegung auch Taten folgen müssen. Zum Beispiel durch die Verlegung von Kabeln zum Tanken der Elektro-Autos im neuen Güterbahnhof-Gelände.

Oktober 2016:

  1. Unermüdlicher Einsatz für ein Hospiz in Tübingen
  2. Bahnhof Lustnau bleibt erhalten für spätere Zwecke
    Bei den Beratungen im Gemeinderat wollten wir -so ziemlich als einzige Fraktion- nicht akzeptieren, dass bei dem Modul 1 der Regionalstadt nur der neue Haltepunkt Neckaraue in Betracht kam, weil das angeblich die sog. Standi (=standardisierte Wirtschaftlichkeitsberechnung) so ergeben hätte. Gemeinsam mit Mitgliedern des Ortsbeirats Lustnau fielen uns einige Dinge auf, die absolut nicht plausibel waren. Die Datenbasis (wer hatte die Zahlen wie und wann ermittelt?) war sehr zweifelhaft. Es wurde neu gerechnet – leider zugunsten des neuen RegioBahn-Haltepunkts Neckarau.

    Wichtig aber ist der zusätzliche Kompromiss. Der Bahnhof Lustnau bleibt erhalten. Er wird nicht rückgebaut oder entwidmet. So besteht später immer noch die Möglichkeit zu korrigieren, sollte sich die Realität anders entwickeln als die “Standi” es voraussieht.

 

September 2016:

  1. Radwegenetz verbessern!

Nach dem Ausflug der Stadträte und Stadt-Verwalter nach Kopenhagen forderten wir immer wieder, dass endlich Lehren für unser löchriges Radnetz gezogen werden. Wie Bernward Causemann im Leserbrief des Tagblatts zitierte: ”

Ein ähnliches Engagement für Radler- und Fußgängergerechte als Bedingungen, verbunden mit intensivem Dialog, könnte dazu beitragen, dass Regeln wieder stärker eingehalten werden, wie das Herr Gumrich in einer anderen Mittwochsspalte nach einem Kopenhagen-Besuch forderte.”

Höchst kritisch sehen wir die Schutzstreifen- Manie, deren sinnloser Höhepunkt im Kusterdinger Weg zu besichtigen ist.

In der Steinlach-Unterführung wäre es so einfach, die gefährlichen Einmündungen der seitlichen Treppen zu schließen. Aber da muss wohl erst wieder etwas passieren… (Wie etwa am 5. November 2016).

2. Dialog Universität und Stadt

Eins unserer großen Anliegen seit dem Einstieg in den Gemeinderat war das Wiederanschieben des Dialogs zwischen Stadtverwaltung, Gemeinderat und Universität. Eine heikle Aufgabe, aber Rektor Englert und seine Kollegen wissen es zu würdigen. Zumindest geben sie es zu;-)

 

Last but not least: 1044 Likes hat unsere Facebook-Seite eingesammelt. Oft ist sie schneller und basisnäher informiert als jede Zeitung!

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